Sonntag, 8. Juli 2018

Häkeltuch "Maschengedicht"

Warum das Tuch "Maschengedicht" heißt, wenn der dazugehörige Poncho "Viruslike" heißt ist mir nicht ganz klar. Warum aber der Poncho den Virus in sich behebergt, das versteh ich nur zu gut. Es mag sein, dass man vom Häkeln nicht mehr loskommt, weil das Ergebnis einfach umwerfend ist. Allerdings trifft das auf viele andere Muster auch zu, aber dieses hier ist definitiv eines, das süchtig machen kann. Noch habe ich nur dieses eine gehäkelt und es war, eh klar, ein Geburtstagsgeschenk für einen der liebsten Menschen, den ich kenne (und ihr Mann steht ihr darin in nichts nach!), der uns mit Haut und Haar ganz liebevoll rundum ins Herz geschlossen hat.




Die Farben sind wie für sie gemacht und als Teil eines reisefreudigen und weltoffenen Globetrotter-Ehepaares, das sie ist, haben meine Tochter und ich beschlossen, dass dieses Muster ganz laut ihren Namen ruft. Da die Tochter außerdem meinte, das Muster hätte was Ägyptisches an sich, traf sich das für die ehemalige Lehrerin mit ausgeprägtem Hang zum alten Ägypten perfekt.



Anleitung: Buch Woolly Hugs Bobbel häkeln, Tuch "Maschengedicht",
Bobbel: Farbverlaufsgarn von "Colorways by C.K."



Samstag, 30. Juni 2018

12tel Blick - Juni 2018

Willkommen im Juni! 

Der Juni führt den Mai fort: es ist heiß, es gibt wenig Niederschlag, die erste Hitzewelle des Jahres trifft Wien. Schön langsam fange ich zu ächzen und zu stöhnen an, wenn in der Stadt die Nächte keine Erholung mehr darstellen, wird es für mich mühsam. Petrus erhört mich und schickt gerade in der zweiten Monatshälfte gedämpftere Temperaturen und ich erhole mich etwas... Gerade die letzte Woche hatte dann doch etwas vom April... Mir kommt vor, heuer sind die Monate etwas durcheinander gekommen und nicht nur der Wind oder der April, sondern Petrus im Allgemeinen macht was er will. 


Auf der Mariahilferstraße geht das Treiben munter weiter. Die Stadt ist voll von Schülern auf Wienwoche, Exkursion oder auf ihren Wegen zwischen diversen Museumsbesuchen, viele besorgen noch das eine odere andere wichtige Utensil für den bevorstehenden Urlaub oder Eltern hetzten zu den rundherum durchaus zahlreich angesiedelten Schulen und den darin präsentierten Schluss- und/oder Theaterveranstaltungen. 
Zwischendurch gönnt man sich vielleicht dann doch das eine oder andere Eis oder legt ein Päuschen in den Gastgärten ein. Aber nur kurz, denn man fühlt ihn, den bevorstehenden letzten Schultag bevor die neun Wochen Ferien beginnen, - und die leichte Hektik, die sich unvermeidlich in den zwei Wochen davor breit macht. In der ersten Juliwoche wird das schlagartig anders, dann wird das Treiben hier wieder etwas gemütlicher werden.



Dieses Mal habe ich mittags gegen 14 Uhr fotografiert - wie denn nicht? - auf dem Weg zur Theateraufführung des Jüngsten in der Schule... Die letzte, die Abschlussveranstaltung von vier Jahren Volksschule. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt.

Die Farben wirken gedämpft, das liegt jedoch nur an den rasend schnell vorbei ziehenden Wolken, die die Sonne verstecken spielen und den Himmel in sekundenschnelle mal bedrohlich, mal heiter sonnig wirken lassen.