Samstag, 11. August 2018

Suchtpotential: Verlaufswolle - dieses Mal ein "Pulli"

In letzter Zeit hab ich so richtig viel gehäkelt. Ist euch nicht wirklich verborgen geblieben, schätze ich. Oder etwa doch?! Ok, spätestens jetzt wisst ihr's!

Irgendwann hab ich mich nach ein paar Tüchern auch an einen Häkelpulli gesetzt und wieder war besagte Kollegin schuld, die mich überhaupt dazu gebracht hat.

Ganz einfaches Muster, quasi mündlich von eben jener  Arbeitskollegin weitergegeben - gemerkt und daheim umgesetzt. Das Muster besteht schließlich auch nur aus insgesamt 4 Musterreihen, die einfacher nicht sein könnten, man muss nicht mal richtig zählen.

Außerdem besteht der Pullover auch nur aus 4 Rechtecken, kein Schmäh. Lediglich das Zusammennähen dieser vier Teile hat mich einige Anläufe gekostet, denn bei den ersten paar Versuchen waren die Nähte leider etwas zu starr. Aber schließlich sind Herausforderungen da um überwunden zu werden. Ich kann verkünden: es ist geglückt!



Die allererste der erwähnten Herausforderungen für mich war das Einschätzen der tatsächlich benötigten Breite bzw. der Maschenanzahl, es war jedoch klar: sie musste durch 3 teilbar sein.

 Klarerweise - wie sollte es anders sein? -  hab ich mich tatsächlich etwas verschätzt, das erste Rechteck war schon etwas überbreit. "Aber gut", dachte ich, "meine Kehrseite braucht eh etwas mehr Platz, dann mache ich den Vorderteil eben etwas weniger breit". Und gut ist's gangen, wenn auch zwischendurch ein wenig Bauchweh mit im Spiel war. Oben an der Schulter hab ich beim Zusammennähen dann etwas pfuschen schummlen müssen - sprich mehrere Maschen zusammenfassen - aber letztendlich passt er, der "Pulli".



Ja, doch! Es ist ein Pullover, denn schließlich muss man ihn ja tatsächlich von oben her überziehen, aber wirklich wärmen tut er wohl nicht, was ja ein Pullover per se schon tun sollte, nicht wahr?

Dieser hier sollte es jedoch auch gar nicht müssen, zumindest nicht im herbstlich-winterkalten Sinn. Eigentlich wollte ich nur was zum Überwerfen an heimischen Sommerabenden, wenn es dann doch etwas kühler wird. Ha! Das hat er sich heuer aber anders gedacht, der liebe Petrus! 


 Auch gut, kann man auch gut im Winter tragen - mit Rolli drunter. "Ha" zurück, Petrus, und "Ätsch!" - mit mir nicht! Und außerdem: nächste Woche im Allgäu, da werd ich ihn abends schon tragen können! Bestimmt!

Ein herzliches Dankeschön auch bei diesen Fotos an die liebe Claudia von MadebyThurnmühle, die die Fotos bei "Alles Näht" geschossen hat. Ich finde sie großartig! :-*




Anleitung: mündlich von einer lieben Kollegin weitergegeben, Versuch und Irrtum
Bobbel (Verlaufswolle): dreifädrig, gekauft bei Colorways by C.K.


Donnerstag, 2. August 2018

Sommergarderobe 1 - Qi|e|sy Shorts

Ich habe ja vorgestern schon erzählt, dass die Hitze und ich nicht wirklich Freunde werden. Niemals waren und auch niemals sein werden. Der Zug ist abgefahren.
Wenn schon Hitze, dann lediglich am Meer mit dazugehöriger Brise und keinen anderen Aufgaben als die Lebenserhaltungssysteme des eigenen Körpers (ok, und der der Kinder) im Laufen zu halten.


Dazu braucht man natürlich auch die optimale Garderobe und ich konnte nicht widerstehen: ich hab mir selbstverständlich so einiges genäht, - wie eben auch diese schnelle easy-peasy Qu|ie|sy Shorts von Kibadoo.







In Kroatien war sie Gold wert. Schön luftig, sogar fast ein bisserl zu weit - ich bin wohl zu sehr auf Nummer sicher gegangen, aber sehr angenehm. Eine rote hab' ich mir auch noch genäht, sie sind einfach schnell drüber gezogen und wenn sie schon daheim nicht unbedingt auf der Straße (außer vielleicht zum Freibad) getragen werden, dann zumindest zu Hause mehr als ausführlich.



Schnitt: Qu|ie|sy Shorts von Kibadoo, Gr. 40
Stoff: Sommersweat via Biostoffe
Band: Komolka