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Freitag, 10. April 2015

Freitag = Freutag

Eigentlich immer, da das Wochenende bevorsteht und man in der Früh als erstes den Griff zum Wecker tätigt und den Alarm ausschaltet... nicht? Aber für mich heute nicht nur deswegen.

Wir haben uns neue Stühle für den Küchentisch zugelegt. Ja, ich weiß, nicht so originell.... Aber: 

ich freu mich...
 
* weil es eine ganz spontane Entscheidung war und zwar gemeinsam MIT meinem Mann! Generell sieht es bei uns eher anders aus: ich bin mit etwas unzufrieden, überlege Änderungsvorschläge und meist segnet er sie ab (oder auch nicht). :-)

* weil wir gemeinsam bummeln (was selten vorkommt) waren und er mich ganz willig ins Geschäft begleitet hat, obwohl es so überhaupt nicht sein Ding ist: Dekokrams und Möbel. Bäh!

* weil es Abverkaufsschnäppchen waren. In der besuchten Filiale gab es nur noch 2 Stück und dank einer lieben Mitarbeiterin konnten wir am nächsten Tag kurzfristig noch 3 weitere Stück in Wien ausfindig machen.

* weil sie einfach so super passen! 

Ich bin ganz verliebt, es macht die Küche so richtig hell und freundlich, finde ich. Zuvor hatten wir hier 4 schwarze Stühle stehen (alte Bistrostühle, so richtig Vintage, die mir auch immer noch gefallen, deshalb werden sie auch aufgehoben, - aber manchmal braucht man halt einfach was Neues). Auch die Kinder sind ganz begeistert, nur der Jüngste hat noch auf seinen "mitwachsenden" Kinderstuhl bestanden. Ist aber auch ok, schließlich hat der große Bub ja auch erst vor ein paar Monaten seinen Stuhl aufgegeben, - aber nur deshalb, weil er schon auseinandergefallen ist... :-) Aber um ehrlich zu sein: schön ist anders,...

Schön ist nämlich so:



Der fünfte Sessel ist also noch in Warteposition, aber auch seine Zeit wird kommen! :-)

Natürlich musste auch noch Dekokram mit, dieses Mal fiel meine Wahl auf eine kleine Tafel und weil mir in der letzten Woche danach war, kam einer meiner Lieblingssprüche drauf. Den Satz hat mir mal ein lieber Kollege gesagt und wenn es mal wirklich grau in mir aussieht, ist er mein Mantra. Und es funktioniert: es geht einem gleich viel besser!




Stühle & Tafel: Depot - Auslaufmodell, "Bistrstuhl Birke"

Sonntag, 7. Dezember 2014

Adventbastelei: Weihnachtszapfen

Einen wunderbaren 2. Adventsonntag wünsche ich euch, auch wenn er in Wien eher trüb und regnerisch ausfällt. Also ganz eindeutig der richtige Tag zum gemütlichen Couch-Knotzing und für Adventbasteleien.

Dieses Wochenende haben wir ein Gastkind bei uns, meine Nichte, die uns eine ganz einfache Bastelei gezeigt hat, die schnell geht und in der Wohnung verteilt eine große Wirkung hat. Wir nennen sie "Weihnachtszapfen" und mittlerweile haben wir hier eine Großproduktion gestartet - die Wohnung wird immer mehr zur winter-weihnachtlichen Eishöhle... Gott sei Dank ohne die dazugehörige Kälte! :-)

die Lichtverhältnisse sind katastrophal - sorry!

Falls ihr den heutigen Kuscheltag ebenfalls mit ein paar Basteleien aufwerten wollt, zeige ich euch, wie ihr euch die Zapfen ganz einfach selbst basteln könnt:


1. schneidet euch aus einem A4-Blatt ein Quadrat zu und faltet es zu einem Dreieck
2. dieses Dreieck wird nun insgesamt 6x eingeschnitten, aber bitte zur Spitze hin genügend Abstand lassen!
3. wieder auffalten und nun
4. zur Querfalte hin damit beginnen, die Ecken zusammenzukleben


5. + 6. immer abwechselnd gegengleich zusammenkleben.
7. Voila: Fertig!

Nur noch einen dünnen Faden an einer Spitze durchstechen und ihr könnt euch eure persönliche Eishöhle dekorieren!

Viel Spaß damit und habt noch einen wunderschönen Sonntag!

| Basteleien | Create in Austria |

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Verschnaufpause.... RUMS

Heute war ich den ganzen Tag auf Achse, unglaublich, wie viel zu erledigen ist... da noch eine Kleinigkeit, dort noch was Abliefern, etwas Abholen, schnell den Einkauf erledigen, - achja, ein bisschen RUMS-schauen (aber nur ganz kurz, während frau was isst), dann gleich wieder weiter... Kamera nicht vergessen, denn Sohnemann singt und spricht bei der klasseninternen Weihnachtsfeier, - das muss für die Nachwelt festgehalten werden! Zuvor aber noch schnell den jüngeren Sohnemann vom Kindergarten abholen!
Papa zur firmeninternen Weihnachtsfeier verabschieden und mit den Kindern den Heimweg antreten (die ob des Kinder-Punsches und des vielen Lebkuchens etwas überdreht sind). Dabei dürfen wir natürlich nicht vergessen, unsere liebe Christbaumverkäuferin zu besuchen, die wir nun schon kennen, seit wir in die Gegend gezogen sind, die Kinder kennen sie also schon von klein auf. Sie ist aber auch ganz eine liebe, sie macht Unsinn und schiebt die johlenden und jauchzenden Kinder noch schnell durch dieses Gestell, mit dem die Bäume ins Netz eingewickelt werden. Ein paar Minuten und ein kleines Pläuschchen später marschiere ich mit kichernden (ins Netz eingewickelten) Kindern und einem riesigenTannenzweig unterm Arm (zwischen Tasche 2 und 3 und Turnsackerl geschoben) in Richtung Wohnung.

Während ich schnelle Spaghetti zubereite (dem vielen Zucker vom Nachmittag muss ein wenig entgegengewirkt werden), wollen die Kinder im 30 Sekundentakt meine Aufmerksamkeit, weil: der PC nicht die Harry-Potter-Bilder ausspuckt, die gewünscht sind; weil man unbedingt und dringend aus vier A3-Blättern einen Riesenbogen machen muss, um formatfüllend ein Fußballtor aufmalen zu können oder weil man jetzt und sofort seinen bereits aufgeputzten Minichristbaum noch einmal umdekorieren muss (ja, Frau Christbaumverkäuferin versieht unseren Jüngsten seit letztem Jahr mit einem Christbaum in Miniformat, der in eine Vase passt....). Beim Abendessen werden nochmals alle Weihnachtslieder zum Besten gegeben, dreistimmig. Nur leider singen sie nicht das gleiche Lied. Irgendwie glaube ich, dass sie bereits SEHR aufgeregt sind....

Tja und dann: PAUSE! Mama nimmt sich einfach eine 15 Minuten-Pause, während mein herzallerliebstes Trio Infernal sich mal selbst beschäftigt. Pssst! Nicht aufmucken, nur nicht auffallen, sonst ists gleich wieder vorbei.

Und was mache ich: ich schmeisse gleich mal meine Heißklebepistole an, hole ein bisschen Dekomaterial und los gehts: dem Tannenzweig gehts an den Kragen.


Und soll ich Euch was sagen: ich habs genossen! Die Zeit stand still, ich. Allein. In der Küche. Nur ich, die Klebepistole, die Deko und der Zweig. Meins. Für die Eingangstür. Damit ich mich so richtig auf Weihnachten einstellen kann, jedesmal, wenn ich die Wohnung betrete. Es war das langersehnte Durchatmen am heutigen Tag! Daher: RUMS.


In Ermangelung einer adäquaten Beleuchtung am Gang hier mal ein Foto aus der Küche. Wenn es das Wetter (und der Zeitplan) zulässt, zeige ich euch meinen weihnachtlichen Willkommensgruß an seinem Bestimmungsort.

Liebe Grüße,

Montag, 16. September 2013

Geburtstagstorten - Nachlese

Mein Jüngster hatte unlängst Geburtstag und da möchte ich euch die Geburtstagstorten-Kreationen nicht vorenthalten...

Da wir eine große Familie sind, wird mehr als ein mal gefeiert und für jede Feier muss eine Torte gemacht werden.... Am besten mit VIEL Marzipan! :-) Mittlerweile setzen die Kinder schon große Erwartungen in mich und ich tu mein Bestes. Uff.

Ein Zug für den Zugfan... zumal wir im Allgäu bei wahren Zugfreunden zu Gast waren...
 
Ein Vulkan für das Geburtstagskind... Passend zum Geburtstagsgeschenk: die Playmobil-Vulkanlandschaft...

... der Lieblingsdino darf nicht fehlen - ein Triceratops

... und zu Hause gab es dann noch eine Torte mit den Helden der Lieblingsserie... Geht halt nichts über Shaun, das Schaf...
Jetzt hab ich ein bisschen Torten-Deko-Verschnaufpause, im März fängt der Reigen dann wieder an :-)

Liebe Grüße, 

Donnerstag, 27. Juni 2013

RUMS 4 - vom Möbelrutschen, Dekorieren und Erinnern


Ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist, aber ich bin ein Mensch, der nur schwer damit leben kann, wenn die Einrichtung in der Wohnung statisch ist. Selbst wenn ich rein vernunftmäßig eingestehen muss, dass es wohl besser ist, in einer Altbauwohnung mit schiefen Wänden und leicht durchhängenden Böden (egal, wie sehr man sich beim Einzug bemüht hat, das zu korrigieren), Regale und Kästen an der Wand anzuschrauben, fällt es mir nur schwer, damit zu leben. Ich brauche einfach das Gefühl, die Möbel jederzeit einfach herumschieben zu können, wenn mir danach ist.

Mit der steigenden Anzahl der Möbelstücke und der Kinder im Laufe der Zeit, wurde das natürlich immer mehr unmöglich (und ehrlich gesagt, fehlt auch die Zeit dazu), doch man kann ja die Dekorationsstücke beliebig austauschen, nicht wahr? Ob ihr es glaubt oder nicht, die Erkenntnis hat dann doch etwas gedauert bei mir, obwohl ich mich für ein einigermaßen kluges Kerlchen halte...

Tja, und somit bin ich dann auch beim eigentlichen Thema angelangt. Wieder einmal hat mir ein kleiner Spaziergang bei Komolka auf der Mariahilfer Straße zwei nette Stöffchen beschert, die beim Vorbeigehen unablässig an meiner Tasche gezuppelt haben. Ich hab das dahingehend interpretiert, dass sie einfach mit zu mir nach Hause wollten.
Bei näherer Betrachtung der Stoffe, ging mir gleich das Herz über, sprachen sie doch gleich eine andere emotional besetzte Seite in mir an: die Erinnerung an Paris (wo mir mein Mann vor zehn Jahren den Heiratsantrag gemacht hat) und an Rom (die Stadt, an die unser beider Herz verloren ist, zumal wir Althistorikerin und Archäologe sind).






Und nun hab ich die beiden Städte (bzw. Italien im allgemeinen, das Land atmet ja Antike pur, nicht wahr?) jeden Tag um mich und die Erinnerung bleibt im Alltag frisch.




Und ganz besonders Stolz bin ich darauf, dass ich bei den Polstern erstmals eine Paspel vernäht habe und ich muss sagen, sie ist mir ganz gut gelungen....



Da ich die Stöffchen aus rein egoistischen Gründen - nur für MICH - gekauft habe, geht's jetzt ab zu RUMS, auch wenn das Ergebnis auch für meinen Mann gedacht ist. Aber als Paar sind wir ja Eins, stimmts?

Und hier könnt ihr sehen, was die anderen RUMS-Damen so gezaubert haben.

Alles Liebe, K