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Mittwoch, 18. Juni 2014

RtT - Revival: Mein erstes Nähwerk ODER Applis, Applis, Applis

Susanne von Mamimade lässt Remember The Times noch einmal aufleben und fragt nach unserem ersten Nähwerk. Ich hab ja schon ein wenig g'spernselt (in etwa: heimlich nachgesehen), was die anderen Damen da so posten und ich muss sagen: Hut ab! Teilweise wirklich wagemutig! :-)

Bei mir war es nicht so ambitioniert. Der Wunsch nach einem personalisierten Handtuch war hier die Mutter meiner Nähkarriere. Irgendwie reifte da der Gedanke, dass ich so etwas, was mir bei anderen Kindern immer so gut gefallen hat, möglicherweise selber machen könnte....

Ok, auch sehr wagemutig und ambitioniert, wenn man bedenkt, dass ich gerade mal mit zehn Jahren im Handarbeitsunterricht ein paar Mal eine Nähmaschine eingefädelt hatte und danach nie wieder.
Zufällig erspähte ich während eines Einkaufs beim allseits beliebten Discounter ums Eck eine günstige Nähmaschine (wie bei so vielen bei euch, meine war aber wirklich ein Schnäppchen, gerade mal 60 Euro wert, grins). Ich schnappte mir meine zweieinhalbjährige Tochter und meinen sieben Monate alten Sohn, brachte die Einkäufe nach Hause in den dritten Stock (und ja, man darf es sich so vorstellen: Baby vor die Brust geschnallt, vollgepackter Rucksack am Rücken, Kleinkindhändchen in der rechten und Einkaufssackerl in der linken Hand) um an der Türe wieder kehrt zu machen, nochmal zurückzukehren und die Maschine nach Hause zu holen. Lediglich das Baby wurde umgeschnallt: es wanderte von vorne nach hinten auf den Rücken und meine Tochter bekam die Anweisung, ja nicht die Schlaufe an meiner Hose loszulassen, - was sie wirklich brav gemacht hat.
Nach dieser schweißtreibenden Aktion war ich dann stolze Besitzerin einer Nähmaschine. Ich hätte nie gedacht, dass ich mir so etwas jemals zulegen würde, echt nicht! Hätte mir damals jemand gesagt, dass ich drei (öh, eigentlich sind es 5! - im Zweitwohnsitz richte ich auch gerade einen Secondhand-Fuhrpark ein - durchgeknallt, oder?) Nähvehikel meinen Eigen nennen würde!

So, zurück zu meinem ersten Nähwerk, dem Handtuch zum 3. Geburtstag meiner Tochter. Gezeigt habe ich es schon in meinem allerersten Post und auch schon näher beschrieben.

Ich hätte es euch gerne heute noch mal detaillierter abfotografiert, doch leider wurde das Handtuch bei Freunden liegen gelassen und ist nun nicht verfügbar. Angefangen hat es mit vier Buchstaben und drei Blümchen, - soviel kann ich euch sagen. Vielleicht erahnt man ja auf diesem Foto mehr:



Mein Mäuschen bekam es ganz passend im Urlaub auf Formentera überreicht. :-)

Stellvertretend für dieses Handtuch zeige ich euch die Handtücher meiner Buben (ungebügelt - ich gestehe: ich bügle nicht, - außer wenn es das Nähen erfordert, oder wie macht ihr das?!), das meines mittleren Buben wurde relativ rasch nach diesem genäht, das andere musste noch etwas warten, wussten wir ja damals noch nichts von unserem dreifachen Familienglück :-);


Nicht perfekt, mittlerweile schon sehr mitgenommen und teilweise verwaschen, aber immer noch gern in Verwendung.

Ich kann euch gar nicht sagen, wieviele solcher Handtücher ich seit 2007 genäht habe, unzählige. Sie wurden mit flehenden Augen bestaunt und gemeint, das wäre ja so eine nette Idee, wenn das eigene Kind bloß auch so etwas hätte... Tja. Nachdem das alles im liebsten aller Bekanntenkreise ablief, bekamen nach und nach die Kinder im selbigen zu ihren Geburtstagen auch solche personalisierte Handtücher geschenkt. Und das beste ist: nicht nur die Mütter waren happy, nein, auch die Kinder selbst legen auch heute noch im Schwimmbad voller Stolz diese Handtücher auf! Ein größeres Lob kann es ja wohl nicht geben, oder?

Bis zum ersten Kleidungsstück hat es dann noch bis Anfang 2012 gedauert, aber seitdem... sprudeln die Kleidungsstücke nur so aus mir raus. Schön ist das!

Danke Susanne, für den netten Ausflug in die Vergangenheit!

Alles Liebe, 

Mittwoch, 29. Januar 2014

RtT - Finale: Special to me

Susanne ruft seit gestern zum letzten Mal zu Remember the Times auf, - oh, wie habe ich es genossen! Immer wieder in den digitalen Fotoalben zu kramen, mit dem Wissen, man hat da eine vage Erinnerung an ein absolut geniales Bild! Aber um ehrlich zu sein: eigentlich ist jedes Bild mit den lieben Kinderleins ein absolut geniales Bild, nicht wahr? Ein Unikat, etwas Besonderes! Also, wen wundert es, wenn die Entscheidung so schwer fällt?

So erging es mir auch dieses Mal. Eigentlich wollte ich ja ein ganz bestimmtes Bild zeigen, das meine zwei größeren in inniger Umarmung zeigt. Ein Lieblingsbild, das bei uns auch den Weg auf die Bilderwand im Vorzimmer gefunden hat. 1x pro Jahr kommt dort das Foto des Jahres der Geschwister an die Wand, auf dass alle Gäste damit beglückt werden, ob sie nun wollen oder nicht. Doch dann! Der Geistesblitz! Damals beim Weihnachtsfotoshooting anno dazumal im Jahre 2008! Ein Outtake und trotzdem soooo genial!


Lustig vor allem deshalb, weil die Rollen vertauscht sind. Wir nennen unser Tochterkind familienintern ja meist nur das "Alpha-Tierchen", das die Kontrolle über die Geschwister hat und den Ton angibt. Damals war die Welt noch in Ordnung und die Rollen hat man nur spaßeshalber für ein Foto getauscht, da konnte sich Tochterkind auch mal als die Unterwürfige, leicht Ängstliche ausgeben (aber ich finde, in ihrem Blick ist durchaus ein kleines "Vorsicht! Nicht immer!" zu erkennen). Tja, als ob sie es gewusst hätte! Nahezu prophetisch! Deshalb hat das Bild heute auch eine ganz besondere Bedeutung für mich!
Die Burschen richten sich nun nicht mehr immer an diese quasi gottgegebene Hierarchie, und nun sind im Hause Kdidit Rangkämpfe an der Tagesordnung. Alles ist im Umbruch, die Persönlichkeit der Kinder, ihr Verhältnis untereinander, zu uns, die gesamte Familienstruktur. Aber so soll es sein. Und wenn solch ein Bild herauskommt, dann kann es nicht ganz so schlecht sein, denn im Grunde weiß ich, dass sie sich trotz all der Streitereien sehr, sehr lieb haben und hoffe, dass sie letztendlich als gute Freunde aus der Kindheit heraustreten. Zwischendurch dürfen sie Kaktus sein, - auch wenn es für uns als Eltern schwer fällt.

Danke Susanne für die vielen Erinnerungsmomente im letzten halben Jahr, seit ich mitgemacht habe! Ich hätte zwar noch ein paar GigaByte an Fotos, die ich mit euch teilen könnte, aber du hast ja neue Ideen angedeutet! Ich bin gespannt!

Alles Liebe, 

Dienstag, 14. Januar 2014

Das große Weiß - Remember The Times

Es ist mal wieder soweit: Susanne von Mamimade hat mal wieder zum Rückerinnern aufgefordert! Heute steht alles unter dem Thema "Das große Weiß". Wenn uns schon Frau Holle nicht gewogen ist, dann müssen wir Bloggerdamen antreten und zumindest das WWW im weißen Glanz erscheinen lassen!

Ach. Ich habe geschwelgt in Bildern von unseren Besuchen bei der Allgäuer Verwandtschaft, die uns immer wieder von ihren schneereichen Wintern erzählt. Im Vergleich zu Winter in Wien war alles, was wir dort bisher erlebt haben, tatsächlich weiße Glitzer-Winterwunderwelt. Aber es geistern ja Geschichten innerhalb der Familie herum, in denen von "Einschneien lassen" und "eine Woche nicht mehr aus dem Haus kommen" (müssen, - wollen?) oder vom totalen Versagen der Schneefräse ob der gigantischen Schneemengen die Rede ist. Also WIR haben das DORT bis jetzt noch nicht erlebt, im Gegenteil, Weihnachten vor zwei Jahren gab es einen irritierenden Warmwettereinbruch in Kempten und Umgebung, und sage und schreibe zwei Tage bevor wir dort vor Anker gingen, war der letzte Rest Schnee weggeschmolzen (eine Woche davor gab es - meiner Meinung nach nicht bestätigten Berichtenzufolge noch bis zu einen Meter Schnee! - Fotos kann man schließlich retouchieren, oder?) und wir genossen frühlingshafte Temperaturen um +15 Grad. Naja, vier Wochen später waren wir über die Semesterferien wieder vor Ort und da gab es dann zwar ausreichend Schnee, allerdings nicht zu viel, weil es -24 Grad hatte... Also ist auch das Allgäu vor Wetterkapriolen nicht gefeiht.

Aber nun zu den Bildern. Ihr kennt mich ja, ich kann mich nie meist nicht auf ein Bild beschränken, also, hier eine Collage, zu einem Bild zusammengefasst... :-)


Das Foto mit dem Schneemann ist allerdings nicht im Allgäu entstanden, das war im Oktober 2010, als wir in der Steiermark einen Kurzurlaub machten. Wir hatten zwei Tag wunderschönes Herbstwetter mit Drachensteigen und Wandern und am dritten Tag stattete uns der Winter einen Besuch ab. Lustig wars!

Wie man sieht, haben meine Kinder generell ihren Spaß im Schnee. Das war aber ehrlich gesagt auch harte Arbeit. Die ersten Jahre waren wirklich mühsam. Jedesmal wenn ein bisschen Schnee lag, hab ich sie warm eingepackt und nach draussen verfrachtet, meine Versuche sie mit diesem absolut genialen Bau- und Spielmaterial zusammenzubringen scheiterten kläglich mit den Worten: "MIR IST KALT"! Und wehe, es fiel ein bisschen Schnee in den Kragen! TSS! Verweichlichte Stadtkinder, verweichlichte! Aber mittlerweile hat sich das gegeben und der Spaß steht im Vordergrund!

Und weil es die Eltern auch genießen, dieses Mal auch ein Bildchen von uns!


Wie sich's gehört, Mama lächelt in die Kamera und Papa schwingt die Schaufel! :-)

Liebe Grüße

Freitag, 27. Dezember 2013

Remember The Times - Christmas Special

Susanne ruft heute zu einem lang angekündigten Remember The Times X-Mas Special auf.... Und ähnlich wie die Kinder auf Weihnachten, habe ich ungeduldig gewartet und darauf hingefiebert....

Eingedenk der eher stressigen Weihnachtstage unserer Kindheit hatten mein Liebster und ich uns geschworen, es ganz anders zu machen.... Da waren eher langweilige Tage eingesperrt im Zimmer an der Tagesordnung, hin und wieder durchbrochen von den Besuchen einer etwas fahrigen, hektischen Mutter, die die Kinderschar mit schnell hingeworfenen Essenshappen versorgte, - denn: man höre und staune: da wurde der Frühjahrsputz an Weihnachten vorverlegt! Aber Weihnachten ist doch ein Familienfest, also zelebrieren wir das auch in aller Gemütlichkeit gemeinsam.

Bei uns erledigt den Großputz ein paar Tage vor Weihnachten unser guter Hausgeist, die paar Reparaturarbeiten werden dann von uns bei Bedarf erledigt. Am 23. wird im Wohnzimmer Platz geschaffen, damit wir gemeinsam den Baum aufstellen können. Auch hier bei uns darf er vorab ein wenig "abhängen"... Des Nächtens wird wie durch Zauberhand die Lichterkette an den Baum gebracht, eine Aufgabe, die sich mein Schatz Jahr für Jahr widmet. Um die Lichterlein so richtig zu platzieren ist dann doch ein wenig Ruhe vonnöten.

Nach einem gemütlichen Frühstück am 24. und dem Öffnen des letzten Türchens, widmet sich der Herr des Hauses dem Mittagessen für die Kinder (die Eltern verzichten meist, da sie meist ausgiebigst brunchen) und den Vorbereitungen fürs Abendessen, während Muttern und Kinder den Christbaumschmuck hervorkramen und gemeinsam den Baum schmücken. Man darf sich das vielmehr als lustigen Reigen vorstellen, denn nie sind alle gleichzeitig beteiligt. Wer grad Lust hat, schmückt. Außer Mama, die dirigiert und werkt. Die Gespräche sind es wirklich wert aufgezeichnet zu werden, da wird fachgesimpelt, umgehängt, gespielt, geblödelt....

Gegen 15 Uhr brechen wir dann gemeinsam auf, ein abschließender Besuch am Christkindlmarkt in Schönbrunn steht an, schließlich braucht das Christkind ja auch Gelegenheit den Platz unter dem Baum zu füllen. Seltsamerweise haben entweder ich oder Papa immer irgendwas vergessen, sodass der andere Elternteil immer mit den Kindern bereits vorausgeht. Aber lang dauerts meist nicht, am nächsten Eck ist die Familie meist eingeholt.

Am Christkindlmarkt treffen wir mit dem großen (erwachsenen) Bruder zusammen, heuer sogar in Begleitung seiner Freundin. Mit Einbrechen der Dunkelheit schaffen wir es meist auch wieder zurück in die Wohnung und bis wir alle ausgezogen sind, steigert sich die Ungeduld der Kinder ins Unermessliche! Doch da! Es läutet und das Wohnzimmer wird gestürmt!


Mit Ahhhs! und Oohhhs! wird der Christbaum bestaunt, den wir einige Stunden zuvor doch so liebevoll geschmückt haben (das erstaunt mich immer wieder), doch so im Halbdunkel und voll beleuchtet mit Lichterkette, ein paar echten Kerzen und Sternspritzern ist er auch ein wirklich toller Anblick!

Heuer gab es vom Christkind ein paar wirklich tolle, große Geschenke, dafür hat sich die Anzahl sehr in Grenzen gehalten und die verzückt spielenden Kinder vorm Baum lassen einem das Herz übergehen. Tochterkind meinte, das wäre das schönste Weihnachten seit langem gewesen, da sie wirklich einige wenige tolle Sachen bekommen haben, sodass sie Zeit hatten, sich ausgiebigst damit zu beschäftigen. Sie bringt manche Dinge einfach auf den Punkt!

Und wie sie da so vor dem Baum stehen... gibt es was Schöneres? Daher: Beauty is where you find it... Dieses Mal im Wohnzimmer.

Liebe Grüße, 

Dienstag, 5. November 2013

Remember the Times - Newborn

Susanne von Mamimade hat in ihrer Serie Remember the Times aufgerufen, sich die erste Zeit als Mutter wieder ins Gedächtnis zu rufen und ich wusste gleich, welches Foto all meine Empfindungen eingefangen hat:

Ich war 25 Jahre alt und wusste nicht, was auf mich zukam. Ich hatte mir zwar keine Illusionen gemacht, ich konnte mir schon denken, dass es ein immenser Einschnitt und ziemlich anstrengend sein wird, aber ich wollte es unbedingt. Ich hatte das Glück, einen tollen Mann an meiner Seite zu wissen, der mich uneingeschränkt unterstützen würde und der mir das bis dahin größte, beste und anstrengendste Geschenk meines Lebens gemacht hat: unsere Tochter. 


 Auf diesem Bild ist unsere Maus zwei Tage alt. Ich denke, das Bild sagt alles: es zeigt meine grenzenlose Liebe zu diesem fremden, vollkommen eigenständigen Wesen mit einem starken Charakter, das aus meinem Bauch kam, und mir trotz seiner Fremdheit aber doch irgendwie vertraut schien. Meine Erschöpfung (unter anderem bedingt durch meinen am Boden dahinkriechenden Kreislauf nach der Geburt, der nicht so schnell wieder in Schwung kommen wollte und meiner einseitigen, nicht diagnostizierten, schmerzhaften Brustentzündung), meine Dankbarkeit für eine wunderbare Hausgeburt und meine Liebe zu dem Mann, der dieses Foto schoss.


Ich kann nicht sagen, dass ich mit Kind Nr. 2 und 3 Profi war, - naja, in Dingen des Alltags schon, man weiß, wie man ein Kind beruhigt, wie man es anfasst, wie man mit ihm umzugehen hat. Man hat seine Tricks einfach drauf....

A b e r: ich fand es jedes Mal aufs Neue schwierig, mich auf den neuen Charakter einzustellen und das Einfinden in die veränderte Familienstruktur war jedes Mal eine Herausforderung, die eines Herkules würdig ist. Am schwierigsten war es wohl mit unserem zweiten Kind, da war unsere Tochter noch keine zwei Jahre alt. Seiner Geburt ging eine lange Phase einer Grippe und Magen-Darminfektionswelle voraus, die einzige, die nicht stark betroffen war, war ich. Alles blieb an mir hängen und das in den letzten 8 Wochen vor der Geburt. Ich war am Ende. Es hat sicher an die 6-8 Wochen gedauert, bis unser Mausbär letztendlich in der Familie angekommen war und mir tut es heute noch wahnsinnig leid. Aber er ist ein sturer, fester, charmanter Charakter, der fest im Leben steht! Und trotzdem soooo sensibel! :-)

 
Mit unserem Jüngsten war das ganz anders: er war schon während seiner Zeit in meinem Bauch dermaßen in unseren Alltag integriert, dass es keinen Unterschied machte, als er dann endlich außen drauf lag. Ihm wurde vorgelesen, er wurde gestreichelt, er war täglich Thema und wurde in alltägliche Überlegungen (von Seiten der Kinder) einbezogen... Dabei könnte ich nicht behaupten, dass wir die Zeit vor den Geburten unterschiedlich angegangen wären. Vielleicht lag es daran, dass die zwei Großen schon zu Zweit waren und sich miteinander beschäftigen konnten? Daran, dass Sohnemann 1 zum Zeitpunkt der Geburt vom Jüngsten doch schon sieben Monate älter war, als Tochterkind bei seiner? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur: das 3. Kind war meine unbeschwerteste Zeit als frisch gebackene Mutter. Vielleicht hatte ich auch einfach nur gelernt, dass man nichts erzwingen kann, dass man alles so nehmen muss wie es ist. Und diese Unverkrampftheit hat sich auf die Kinder übertragen.


Das heißt natürlich nicht, dass sie nicht alle auf ihre Art und Weise anstrengend waren und es bisweilen auch heute sind, - und es sein werden: denn letztendlich werde ich irgendwann drei Pubertierende daheim haben! Aber eine Umarmung, ein Lächeln, das gemeinsame Spielen untereinander, das alles zeigt mir, dass es das alles Wert ist.

Mein Mann hat mir nicht nur EIN überdrüber, supertolles Geschenk gemacht, nein, es waren gleich drei. DANKE!

Liebe Grüße, 

Dienstag, 1. Oktober 2013

Remember the Times - die Werke

Heute nehme ich euch mal wieder mit in die Vergangenheit... Kinder sind ja kreativ und bauen ständig, egal womit: Töpfe, Kisten, Kartons, Lego, Duplo, Playmobil, Plastilin, Decken, Klopapier,... alles schon dagewesen. Aber anscheinend nie fotografiert!

Ich glaube, so schwer hatte ich es bis jetzt noch nie, seit ich bei Susannes Remember the Times dabei bin! Ich bin tatsächlich einige Zeit vor den Fotos gesessen und habe durchgeschaut, und meine Ausbeute sind 2 (!!!) Bilder! Aber diese beiden möchte ich euch nicht vorenthalten, wobei sie ja nur einen Bruchteil der Kreativität meiner Kinder wohl nicht einmal erahnen lassen... Vielleicht hätte ich die paar vielen GB an Urlaubsbildern ja doch noch durchforsten sollen?


Den Beginn macht der Duplo-Lego-Christbaum. Man beachte bitte die innovativ integrierte Stützfunktion!

Und weiter geht es mit dem neuen, bis jetzt unfallfrei getesteten Formel-1-Auto, inklusive dem zukünftigen Sebastian Vettel des Jahres 2027!


Wer braucht da schon Airbags, bitteschön? Und etwas ganz Neues hat er außerdem dabei: einen Kofferraum! Für den Fall, dass man mal kein Rennen fährt und deswegen der Schutzhelm nicht unbedingt aufbehalten werden muss. Wie man ja weiß, ist es in so einem Formel-1-Cockpit ja doch recht eng.

Ich finde es wirklich schade, dass ich nicht mehr gefunden habe, doch ich werde dies als Anlass sehen, einen eigenen "Kinder-Bauwerke" Ordner einzurichten, in dem die Kreativität meiner Kinder fotografisch festgehalten werden soll!

Liebe Grüße, 

Dienstag, 17. September 2013

Remember the Times - Special to me

Wenn Susanne aufruft, kann ich nicht anders, ich MUSS mitmachen!

ALSO.... es gibt ja sooo viele Special to Me's.... (Deshalb haben wir ja in der Wohnung eine "ein besonderes Foto der drei Kröten pro Jahr"-Wand :-))

Wenn ich mich wirklich für eines entscheiden müsste, - denn es gibt ja auch immer Specials zu jedem einzelnen Kind und in den unterschiedlichsten Variationen - , dann ist es dieses hier:


Unser Jüngster war da gerade mal 8 Wochen alt, die anderen beiden 2,5 und ein bisserl was über 4 Jahre alt... und trotzdem zeigt dieses Bild soooo deutlich ihr Wesen:

Das Mäderl - beschützend, fürsorglich, Sohnemann 1 - herzlich, charmant, Sohnemann 2 - skeptisch, sehr intellektuell....

Ach, meine Süssen! - Danke Susanne, für einen weiteren Trip in die Vergangenheit!

Liebe Grüße, 

Dienstag, 3. September 2013

Remember the Times - Geschwister

Heute noch ein zweiter Post, da ich es nicht schaffe, Susannes Remember the Times einfach an mir vorbei ziehen zu lassen!


Ich will ja nichts beschönigen, es kann schon sehr anstrengend sein, drei Kröten sein eigen zu nennen....


... doch wenn man sie unabhängig von den wildesten Streitereien (die mit zunehmenden Alter auch immer wilder werden können) im schönsten Spiel miteinander beobachtet...


... wenn man sieht, wie herrlich sie miteinander blödeln können und wie sehr sie aufeinander schauen, wenn es darum geht, einen von ihnen vor Angriffen von außen (und sei es nur durch die Eltern) in Schutz zu nehmen, ...

... tja, dann weiß man, dass es genau so passt, wie es ist. Man ist glücklich, dass man sie hat, dass sie einander haben und ein Blick in diese verschmitzte Gesichter lassen jeden Ärger und jede Anstrengung vergessen!

Und weil es so schön passt, seht mal hier, was Anna Luz heute gepostet hat! Sie spricht mir aus der Seele!

Liebe Grüße, 

Dienstag, 20. August 2013

Remember the Times - Sand

Susanne von Mamimade hat für die heutige Reise in die Vergangenheit das Thema "Sandkiste" ausgerufen....

Ich dachte mir "nichts leichter als das", kann ich mich doch an viele unzählige Spielplatzbesuche und "grabt Omas Garten um"-Situationen erinnern... Aber anscheinend war das so alltäglich, dass meist die Kamera nicht dabei war (und die Handykamera ist erst seit knapp einem Jahr sooo gut, dass man damit auch herzeigbare Fotos machen kann). Ein bisschen hab ich dann allerdings doch gefunden, auch wenn die Ausbeute bei drei Kindern dann doch etwas Mau ist.

Aber nun genug geredet, hier bitte: ein Blick in meine Vergangenheit:

 Anfänglich war Tochterkind ja noch etwas skeptisch, doch das hat sich gelegt, zumal mit zunehmenden Anstieg der Temperatur auch das Element Wasser dazu kam... Da sah man dann so aus:


Dem großen Buben war Sand und Seegras mit knapp etwas über einem Jahr doch noch etwas unheimlich und er musste seiner Wut mit "Weg damit" freien Lauf lassen... Da half es auch nichts, dass man ihm den Naturstrand von Formentera zu Füßen gelegt hat. Seufz. :-)


Aber mit der Zeit hat sich das gegeben, zumal auch das Element Wasser auch hier ganz neue Dimensionen an Kreativität ermöglicht hat:


Tja, und der Jüngste? Der wurde Dank der großen Geschwister schon sehr Früh an die Sache herangeführt:


und trotzdem musste man die Erfahrung, wie Sand schmeckt, selbst machen....


 Auch wenn dieses Bild schon einige Zeit her ist, heute gilt auch für die Neunjährige immer noch:


beim Sandspielen kann man alle Streitigkeiten vergessen, kreativ sein und es ist irgendwie meditativ.


So dreckig die Kinder auch werden, soviel Sand man auch trotz aller Bitten, sie mögen doch bitte ihre Schuhe und ihre Kleidung VOR der Wohnung ausziehen, in selbiger zusammengekehrt hat, so schön ist es, sie beim Spielen zu beobachten und das Glitzern in ihren Augen zu sehen, wenn sie was ganz tolles gebaut haben! Herrlich sind auch die Gesichter, wenn sie mal wieder voller Grausen zu dir laufen und mit aller Kraft versuchen, den Sand wieder aus dem Mund zu bekommen... Lach.

Danke Susanne, für dieses Remember the Times, es war ein toller Ausflug in die Vergangenheit! Und Danke an alle fürs Mitreisen.

Liebe Grüße, 

Dienstag, 6. August 2013

Remember the Times - Mamimade

Diese Woche mache ich das erste Mal mit bei Remember the Times von Mamimade, - dieses Mal als Summer Special!

Kinder und das Element Wasser - es ist einfach zu herrlich, nicht? Es ging bei mir sogar soweit, dass ich mir vor drei bis vier Jahren eigens eine wasserdichte Kamera gekauft habe (eigentlich habe ich sie mir selbst zum Geburtstag verehrt, ein Glück, dass ich ein Sommerkind bin, nicht?), denn mit der großen Spiegelreflex ist nicht so leicht im Wasser herumhirschen, auf den Einjährigen schauen, die beiden größeren (damals 3 und 5) im Auge behalten und dann auch noch Spaß haben dabei... Wie auch immer, im Laufe der Zeit, sind tolle Bilder entstanden, die ich heute mit euch teilen möchte - und es sind nicht wenig, aber SORRY, da müsst ihr jetzt durch! :-)


... mal schmecken, ob Salzwasser auch genießbar ist...


Rotkäppchen; das Rot find ich einfach super!

Irgendwann war fotografieren dann nur mehr unter der Wasseroberfläche möglich...

im Wasser sind alle Geschwisterstreitigkeiten vergessen

Was die große Schwester kann, kann er schon lange!
 
Wer ein Surfer werden will, ....

... muss früh anfangen!

... diese Augen!

gut behütet, - auch im Wasser

tja, und seit heuer auch hauptsächlich unter Wasser unterwegs...

Liebe Susanne, du siehst, es ist mir wahnsinnig schwer gefallen, mich für ein paar wenige Fotos zu entscheiden, - das ware jetzt das absolute Minimum! :-)

Aber du hast sooo recht, es gibt abseits des Alltags-Wahnsinns unbezahlbare Momente! Und wer noch ein bisschen in solchen Momenten schmökern möchte, bitte hier.

Liebe Grüße, Kathrin