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Sonntag, 11. Oktober 2020

12tel Blick - September

Mit einiges an Verspätung kommt hier mein 12tel Blick für September.... Ich habe leider einen regnerischen Tag erwischt, aber dafür einen mit dramatischer Wolkenstimmung... und letztendlich glänzen die Schirme auch recht hübsch :-) 

Somit ist es mir heuer nicht gelungen, den Spätsommer einzufangen, aber er war da. Aber Herbst ist ja auch was schönes, nicht wahr?





 Alles Liebe, 


Donnerstag, 3. September 2020

12tel Blick - August

 Im August .habe ich einen trüben Tag erwischt - trüb, aber zwiemlich schwül. 

Auch wenn die "Fetznstandln" im Vordergrund, die in den letzten Monaten mit ihren gestreiften Dächern immer wieder meine akrobatischen Künste herausgefordert haben, dieses Mal fehlen, so sieht man dieses Mal eindeutig mehr vom Marktplatz an sich, der ob der fehlenden Sonneneinstrahlung dieses Mal sichtbar ganz gut besucht ist. Vor allem im hinteren Bereich, dort, wo die burgenländischen Bauern ihre Früchte, Marmeladen und ihren geräucherten Speck feilbieten, tummelt es sich.



Ein wenig will das Augustbild nicht so richtig in die Reihenfolge passen, weil es doch recht düster wirkt. Andererseits hab' ich mich letztes Monat noch darüber ausgelassen, dass man aufgrund der steil stehenden Sonne nichts erkennen kann.... Tja, das Problem gibt es dieses Mal nicht. Und jetzt geht es schon sehr deutlich in Richtung Herbst! Ich bin gespannt, wie sich mein Blick noch entwickelt.


Liebe Grüße,


| 12tel Blick |

Montag, 3. August 2020

12tel Blick - Juli 2020

Mhm... Ganz zufrieden bin ich mit meinem Blick nicht. Jetzt im Sommer ist es eindeutig zu grell. Die Sonne zu gleißend, die Schatten zu scharf und alles drängt sich (verständlicherweise) unter die Beschattung und man erkennt so gut wie nichts.


Aus diesem Grund gibt es auch dieses Mal wieder den zweiten Blickwinkel. Es scheint, als würden weniger Leute einkaufen gehen, doch das wohl mitnichten. Ich bin leider immer etwas spät unterwegs, dieses Mal so gegen 10.30 Uhr - der kluge Marktläufer ist zu dieser Zeit schon längst wieder in der (hoffentlich) kühlen bzw. zumindest kühleren Wohnung.

Die letzte Woche war die erste richtig heiße Woche und so lass ich mir das gefallen. Wenn das erst Ende Juli passiert, kann ich absolut damit leben, zumal es momentan wieder etwas frischer ist. Ich bin gespannt, wie sich mein Blick in den kommenden Wochen ändern wird. Für August erwarte ich mir noch nicht viel Veränderung, aber ab September erwarte ich mir einiges. Da müsste man ganz deutlich die Veränderung im Licht wahrnehmen. Darauf freu ich mich!




Liebe Grüße,



Sonntag, 5. Juli 2020

12tel Blick - Juni 2020

Etwas verspätet kommt heute mein 12tel Blick für Juni. Ihr könnt es euch womöglich denken: das Leben steppt hier gerade die verschiedensten Tänze durch und ich kann euch verraten, es sind eher die schnellen, aus der Puste bringenden. Und da ich mich keineswegs zu den großen Tanzgenies zähle, tu' ich mir beim Schritthalten eben etwas schwer.

Und wenn die Tänze "Arbeit" (coronabedingt etwas intensiver), "Schulschluss" (mit EV-Tätigkeit) und "Umzug meiner Mutter" (mit einer Verringerung der Wohnfläche von 150m² auf 75m²) heißen, und gepaart sind mit meiner eher grimm'schen stiefmütterlichen Liebe für den Sommer, bringt mich das doch tatsächlich etwas aus dem Tritt. Mein Körper hat mir schon mit div. kollosalen Verspannungen die Rute ins Fenster gestellt...

Aber nun gut. Schule und Umzug sind vorbei (letzteres zumindest großteils), jetzt heißt es nur noch wieder Ankommen im ganz normalen Wahnsinn mit 2,5 Pubertieren im Sommer mitten in Wien, 40 Stunden Arbeit und einem Urlaubsmonat August, den man wider Erwarten eben dort verbringen wird, weil aus dem Schottland-Urlaub - aus Gründen - nichts wird. Aber immerhin, war  der Wettergott bisher gnädig und hat die Temperaturskala im erträglichen Bereich gelassen. Darf er bitte weiterhin. So ist's gut.

So! Mein 12tel Blick: Ihr seht - nicht viel. Die Sonne ist gleißend und steht so steil, dass aufgrund der scharf umrissenen Schatten kaum was zu sehen ist und das Licht ist grell. Auch mein Fetzentandler ist da und hat wieder seinen Sonnenschutz aufgebaut, so dass ich wieder unter die Akrobaten gegangen bin.


Der Markt wirkt fast leer, aber das ist er mitnichten: die Menschen stehen alle unter der Markise und suchen den Schatten - bzw. müssen in selbigen, damit sie überhaupt sehen, was feilgeboten wird.

Dieses Mal gewähre ich euch noch zwei weitere Blickwinkel, damit ihr zumindest ein bisserl was erkennen könnt:


Die Gürtel links gehören noch zum Fetzentandler mit dem rot-weiß-gestreiften Dach.


Hier ist das andere Ende des Bauernmarktes zu sehen. Hier stehen immer die nicht ganz so fixen Standler, in der Spargelsaison die Spargelbauern, in der Erdbeersaison eben die Erdbeerbauern, und momentan werden hier - richtig - die Marillen angeboten.

Und ja: die Graffitis sind absolut typisch für den 15. Bezirk: sozialistische Parolen findet man hier häufig, genauso häufig auch Hinweise auf die ursprünglichen Herkunftsländer der Bevölkerung.

Tatsächlich ist fast die Hälfte der Bewohner von Rudolfsheim-Fünfhaus (48,1 %) nicht hier in Wien geboren (Quelle hier). Umso interessanter, dass bei der letzten Gemeinderatswahl 2015 hier zwar die SPÖ mit 42,55% die Mehrheit erhielt, aber die FPÖ mit 26,23% trotzdem an der zweiten Stelle war. Dass der Bezirk zunehmend "jünger" wird, erkennt man allerdings daran, dass die Grünen schon 2015 mit 17,17% die beachtlichen Dritten waren (Quelle hier). Im Herbst stehen die nächten Wahlen an, mal sehen, was Corona und die türkisch-grüne Regierung in den Köpfen der Menschen hier für einen Eindruck hinterlassen haben und wie sich das beim Kreuzerl-Machen auswirken wird.

Ich persönlich mag die kulturelle Vielfalt hier, nicht umsonst wohne ich jetzt schon fast 20 Jahre hier.




Ich wünsche Euch einen wunderbaren Start in den Sommer! Bleibt gesund!


Mittwoch, 3. Juni 2020

12tel Blick - Mai 2020

Und wieder ein Monat rum. So schön der April war, so durchwachsen war der Mai. Aber gut, s' hat's braucht, wie es so schön heißt. Ich bin da ja nicht ganz so böse. So wie es im April und Mai war, darf es meiner Meinung nach bis zum Oktober bleiben. Genau meine Wohlfühl-Temperaturskala.

Nun zum Meiselmarkt:


Mitte Mai habe ich einen sonnigen, nicht allzu heißen Tag erwischt. Die Normalität hat uns fast wieder - bis auf die Masken in den Gesichtern der Menschen. Der Markt war ganz gut frequentiert und auch die Anzahl der Standler ist wieder angewachsen. Schön.



Und jetzt mal schauen, was sich bei den anderen so getan hat!


Alles Liebe,


Dienstag, 28. April 2020

12tel Blick - April 2020

Tja, da wären wir mitten im Frühling oder eigentlich schon fast Frühsommer. Mit Anfang Mai sperren ja traditionell in Österreich die ersten Schwimmbäder auf, doch halt! Heuer ist so einiges anders! Wir wissen es alle! Ein kleiner bekrönter Virus hat uns alle fest im Griff und nichts ist so wie es noch vor ein paar Wochen war, geschweige denn in den letzten Jahren.

Großes Umdenken ist gefragt und unser aller Lebensgefüge ist gehörig durcheinander geraten. Aus diesem Grund hatte ich auch im letzten Monat keinen Kopf für einen 12tel Blick - irgendwie war ich anderweitig beschäftigt. Und bin es ehrlich gesagt immer noch.

Auch wenn ich prinzipiell nicht schlecht drauf war (und bin), so war für jemanden wie mich, der 50 Prozent seiner Arbeitszeit alleine zu Hause werkelt, mit immensen Umstellungen konfrontiert, an die ich mich nur schwer gewöhnen konnte. Anstatt hier nun alleine in Ruhe (sic!) in meinem Tempo vor mich hinzuwerkeln (selbstverständlich nun zu 100% im Homeoffice, inkl. Telefondienst), waren plötzlich 5 Personen rund um die Uhr anwesend - jeder mit seinen Bedürfnissen und natürlich ebenfalls diversen Umstellungs- und Anpassungsschwierigkeiten. Nicht nur, dass jeder seinen (Arbeits-)Platz und seine persönliche Arbeitsweise finden musste, es waren auch schlichtweg zu wenig Arbeitsgeräte vorhanden. 

Diese Zeit ist - keine Frage - für alle eine Herausforderung, und ich bin mir bewusst, dass wir uns als Familie in einer sehr priviligierten Situation befinden. Wenn ich hier quengle und meinem Launentief nachgebe, dann ist das eindeutig quengeln auf sehr hohem Niveau. Und dennoch: momentan bin ich etwas antriebslos, auch wenn mein Kopf voll ist, und ich war eindeutig schon besser drauf - und geh mir damit wohl am meisten auf die Nerven. Seufz.

Trotzdem habe ich es für April geschafft, meinen 12tel Blick zu fotografieren und er könnte nicht deutlicher zeigen, wie sich die Welt in den letzten Wochen gewandelt hat.


Die Menschen besuchen den Markt mit Mundschutz, die Anzahl der Standln hat sich (in Anbetracht der Jahreszeit) verringert und die Marktaufsicht ist nun mehr als präsent und kontrolliert, ob die Mindestabstände und die Maskenpflicht auch eingehalten werden.
Auch das Licht zeigt, dass mittlerweile das Jahr einen riesigen Schritt nach vorne gemacht hat: die Sonne steht um 10.30 Uhr schon um einiges höher, das Licht ist härter - ich habe hier quasi blind fotografiert, weil auf meinem Handy-Display absolut nichts zu erkennen war.



In der Hoffnung, dass sich meine Motivation bald mal wieder findet, wünsche ich euch allen nichtsdestotrotz einen wundervollen Start in den Mai.





Montag, 2. März 2020

12tel Blick - Februar 2020

Im Februar war schon etwas mehr los, am Markt, wenn auch bei einigen Standln statt des Obstes Kleidung angeboten wird.... Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt jedoch: in den wärmeren Monaten verdrängen ob des größeren Obst- und Gemüseangebotes die Lebensmittel die Kleidung. Ich nehme an, die Marktleitung versucht auf diese Weise dennoch das Standgeld hereinzubekommen.

Das Wetter ist trüb, wie schon die meiste Zeit im Februar über, aber warm.


Dieses Mal musste ich meinen Fotostandpunkt etwas erhöhen, da ein Standl mir sein Dach direkt vor die Nase gebaut hat. Ich schreibe mir mal einen Pluspunkt für Akrobatik auf - denn es war gar nicht so leicht, Halt auf dem Geländer zu finden, dennoch das Handy etwas erhöht in Position zu bringen und dann auch noch den richtigen Bildausschnitt aufs Foto zu bannen. Ich bitte das positiv zu bemerken! :-)



Liebe Grüße, 



Sonntag, 2. Februar 2020

12tel Blick 2020 - Jänner

Ein bisserl spät bin ich dran, aber mein 12tel Blick hat es mir nicht so einfach gemacht... Eigentlich hab ich schon länger mit dem Gedanken gespielt, mir genau das übers Jahr genauer anzusehen, doch ich habe überlegt, ob ich das auch hinkriege....  Der Baunermarkt am nahen Meiselmarkt - bzw. direkt davor - sollte es sein, - doch ich kenne mich ja: Samstags kommen wir schwer in die Gänge, da sitzen wir schon mal bis 11 Uhr beim Frühstückstisch und der Markt packt um die Uhrzeit dann schon mal gerne seine sieben Sachen wieder zusammen... Aber für euch! Für euch stelle ich mich einmal pro Monat dieser Challenge! 
Gestern war es soweit - ja, zwar schon der 1.2., aber so knapp am Jänner ist ja eigentlich fast noch Jänner, oder? 

Und was war?! Grummel. Die Bauern hatten an diesem ersten Frühlingstag (mit 18 Grad und strahlendem Sonnenschein keinem Jänner und schon gar keinem Februar in irgendeiner Form entsprechend) beschlossen, ebenfalls im Bett liegen zu bleiben - zumindest ein Großteil davon! 

Ich hab dann noch ein wenig gehadert und dann gedacht: was soll's! Könnte trotzdem spannend werden, auch wenn das erste Bild einen eher schwachen Start hinlegt.


Der Bauernmarkt findet direkt auf der Freifläche vor dem Meiselmarkt-Gebäude statt, das ein ehemaliger Wasserspeicher der Wiener Hochquellwasserleitung ist. Im eigentlichen Speicher sind nun Markstände und div. Standeln untergebracht, in den 2 Stockwerken darüber finden sich etliche Geschäfte.
Das gelbe Gebäude rechts kennt ihr aus dem 12tel Blick des letzten Jahres: es ist das Schulgebäude, das ganz hinten durch die Bäume im Park hindurchgeblitzt hat...
In dem klassizistischen Gebäude hinten links seht ihr noch den eigentlichen Eingang in den Speicher - dort finden nun immer wieder mal Theateraufführungen oder Ausstellungen statt. Die Eduard-Süß-Gasse, die direkt auf den Eingang hinführt, ist nach dem Erbauer der Wasserleitung benannt und auf diesem Foto in direkter Sichtachse hinter dem Speicher liegende Areal nennt sich "Wasserwelt" - zwei aneinander anschließende Freiflächen (Leopold-Mistinger-Platz und Kardinal-Rauscher-Platz), die den Kindern in der Umgebung viel Platz zum Rollerfahren und Radfahren bieten. Kurz hatte ich überlegt, diese Sichtachse zu meinem 12tel Blick 2020 zu machen, doch ich denke, der Bauernmarkt ist spannender. 


Das Foto ist nur ein Tag vor dem anderen Foto entstanden. Sieht schon eher nach Winter aus, oder? Hier befinde ich mich in der Mitte des ersten Platzes, der zweite schließt auf Höhe der Kirche direkt an. Der neogotische Backsteinbau der Rudolfsheimer Pfarrkirche ist etwas Besonderes, weil sie eigentlich immer im Stadtbild raussticht. Würde man nicht vermuten, wenn man in unmittelbarer Nähe davor steht, doch tatsächlich ist sie eine richtige Landmark. Der Turm überragt in direkter Luftlinie sogar den Südturm des Stephandoms um sechs Meter (hier). 

So viel dazu, damit ihr den Platz ein wenig verorten könnt. Ich wohne hier und das tatsächlich sehr gerne. Dank der U3 sind wir in ein paar Minuten im Stadtzentrum, haben aber wirklich viel Grünfläche bzw. Freifläche rundum. Von meinem Fotostandpunkt aus betrachtet, führt direkt rechts hinter mir die Johnstraße in direkter Linie auf das Schloss Schönbrunn zu, nach links führt sie noch ein wenig bergauf auf die Schmelz - ein ehemaliger K&K Truppenübungsplatz, der nun eine Kleingartenanlage ist und dann wieder hinab in die Senke um den Ottakringerbach: der 16. Wiener Gemeindebezirk.



Also, schauen wir mal, was der Bauernmarkt übers Jahr so an Bilder liefert. Ich freue mich darauf, ihn bewusster wahrzunehmen und nicht wie meist einfach durch- oder daran vorbeizuhetzen.




Samstag, 4. Januar 2020

12tel Blick - Dezember 2019

Und schwupps. 2019 ist Geschichte und mit ihm ein Jahr 12tel Blick, der mich dieses Mal nur etwas bewusster aus unserem Wohnzimmerfenster blicken ließ.

Ohne viele Worte lasse ich euch mein Dezemberbild hier - mit Blick auf den angezuckerten Park gegenüber, der Anfang Dezember für ca. 22,5 Stunden den Hauch winterlichen Feelings vermitteln konnte. 


Faszinierend finde ich ja, dass man genau erkennen kann, wo die Bäume ihre Wurzeln haben und durch die gespeicherte Wärme den Schnee dort schneller schmelzen lassen. Einerseits ist das ein Zeichen dafür, dass das Foto eher zu Beginn des Winters aufgenommen wurde (im Frühling lässt sich das genaue Gegenteil feststellen), bzw. andererseits die Zeit davor - für November/Dezember - eindeutig zu warm war.


Und hier noch ein statischer Überblick über meinen 12tel Blick 2019:



Liebe Grüße, 




Sonntag, 1. Dezember 2019

12tel Blick - November 2019

Wusch! Und schon war er wieder vorbei der November....

Hier in Wien hat der Hochnebel Einzug gehalten, auch wenn es hin und wieder durchaus richtig schöne Sonnentage gab. 

Einmal wurden wir frühmorgens von einem wunderbaren Zuckerwattenhimmel überrascht: die Welt war für ein paar Minuten in ein Hauch von rosa getaucht. Diesen Moment hab' ich für euch eingefangen.... 


Was mich die ganze 12tel Blick-Geschichte lehrt, ist tatsächlich, dass wirklich in jedem Moment ein Zauber inne wohnt - egal, was das Wetter bringt. Man muss ihn nur wahrnehmen. Geht ihn suchen, den Zauber, es lohnt sich!


 


Mittwoch, 30. Oktober 2019

12tel Blick - Oktober 2019

Es ist nicht das aktuellste Foto dieses Monats, aber doch recht typisch für die vergangenen 31 Tage.... Ich weiß nicht, wie lange es schon keine richtigen Nebeltage mehr gegeben hat, klassische "Novembertage", die ich immer schon sehr geliebt habe.... In den letzten Jahren waren sie immer sehr rar gesät, ich weiß noch, irgendwann hab' ich mal im März den ersten "Novembertag" verkündet.... 

Umso lieber hab' ich sie, wenn sie im Oktober auftreten und sich gegen Mittag der Nebel hebt und nicht irgendwo über der Stadt hängen bleibt, sondern der goldene Oktober die Chance hat, sein Licht zu zeigen.
Ich hab das Gefühl, dass es 2019 diesbezüglich sehr gut gemeint hat mit uns. Da waren so einige Tage, denn in der Angst, dass ich dafür kein Foto habe, hab' ich immer gleich die Gelegenheit genutzt und siehe da: auf meinem Handy finden sich rückblickend nun doch einige.... Und gar nicht so selten wurden die Tage dann doch noch sehr golden.



Mittlerweile ist das Laub auf den Bäumen schon weniger geworden und in diesen Minuten, in denen ich das hier schreibe, prasselt das erste mal das Feuer im Kamin. Ja, das Leben verlagert sich schön langsam wieder nach drinnen...








Mittwoch, 4. September 2019

12tel Blick - August 2019

Im Nachhinein gesehen war der Sommer gar nicht so schlimm. Heiß, mein ich. Ja, es gab schon so richtig heiße Tage, aber der letzte Sommer war in diesem Punkt definitiv anstrengender.

Aber ich bin gar nicht so unglücklich, dass uns der Herbst und der damit verbundene Alltag wieder hat. Nicht nur kalendarisch und schulisch ist das so, nein: 


Das Licht wirkt schon leicht golden, die Kraft des Grüns lässt nach im Park gegenüber... Die Blüten des Götterbaums sind mittlerweile auch schon braun geworden und einige Kastanien werden schon gelblich. Auch das Schulgebäude blitzt mittlerweile ein wenig mehr durch als in den letzten Monaten. Die Zeichen stehen auch hier ganz eindeutig auf Herbst.


 

Alles Liebe,